Wo einst Bürger und Besucher die Stadttore nur zu bestimmten Einund Auslasszeiten passieren durften, stehen diese heute jederzeit für jedermann offen und laden dazu ein Kultur am Fluss zu erleben. Damit sind nicht nur die Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Einrichtungen und Ausstellungen innerhalb der Stadtmauern gemeint, sondern auch viel Erlebens- und Sehenswertes entlang des Donauufers.
So empfängt den Flanierer beim Verlassen des Fischerplätzles durch das alte Stadttor am Gumpen gleich das Denkmal der Donauschwaben, das an das schwere Schicksal vieler deutscher Siedler erinnert, die im 18. Jahrhundert auf dem Strom der Donau nach Südosteuropa zogen, um sich dort niederzulassen. Generationen später, nach den Gräueltaten der Nazis und dem Grauendes zweiten Weltkrieges, mussten ihre Nachfahren als Vertriebene die neuen Heimatländer verlassen und in das Land ihrer Väter zurückkehren.
Folgt man der Donau flussabwärts bis in die Friedrichsau, kann die Kunstlandschaft Donau bestaunt werden. Auf der gesamten Strecke entlang beider Uferseiten reihen sich Skulpturen verschiedener Künstler zum Kunstpfad Ulm aneinander.
Folgt man dem Kunstpfad, wartet in der Friedrichsau eine märchenhafte Parklandschaft mit viel Grünflächen, kleinen Teichen und Seen. Die verschiedensten Baumbewohner sind hier zuhause, Enten und Schwäne, aber auch Affen, Bären und sogar Krokodile und Känguruhs. Wer will, kann nämlich hier den Ulmer Tierpark besuchen.
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